Glückspudel 'vom Salzburger Kopf'

Kleinpudel – Black and Tan Pudel – Mittelpudel – Naturpudel-Allergie-Pudel

10.02. Tagebuch

Heute ist das Wetter besonders scheußlich denn ein nasser Sturm tobt über unsere Höhen, der wirklich dafür sorgt dass wir nur zum allernötigsten vor die Tür gehen. Damit ist der Schnee dann wohl endgültig verschwunden. Zeit noch ein paar Winterbilder zu zeigen vor allem das von Bad Marienberg mit dem feurigen Sonnenuntergang. Das war so ein  toller Anblick, dass ich mitten aufr der Straße angehalten habe um es zu fotografieren.

auch Buddy hat einen Schneeanzug …..

 

Rollkragen macht einfach schick 😉 aber da man das hintere Ende ja freilassen muß bilden sich dort an den Leithaaren immer die typischen Knubbel, was eine Weile lang sehr lustig aussieht, beim Entfernen aber kein Vergnügen ist 😉

Zu Buddy möchte ich noch eine kleine Geschichte erzählen ….Seit ein paar Tagen versuche ich ihr das Spiel mit dem Futterbeutel näher zu bringen. Ich mache es also nach Lehrbuch, fülle den Beutel mit leckeren Sachen (zuletzt Fleischwurst) , lasse sie mal probieren, hänge den Beutel an eine kleine Schnur und lasse ihn vor ihr hüpfen, werfe ihn, drehe mich im Kreise damit sie ihn verfolgt…… ja, das alles macht sie, ist aber eher an der Geruchsspur interessiert, die der Beutel hinterläßt, schnüffelt intensivst den Boden ab, setzt sich dann hin und schaut mich erwartungsvoll an. Beim nächsten Versuch zeigt sie deutliches Interesse aber für die blaue Schnur und keineswegs für den Beutel. Einmal nimmt sie ihn zaghaft ins Maul und ich sofort hin, reiße den Beutel auf und lasse sie daraus fressen. Nix kapiert – das gleiche Spiel wie vorher beginnt.

Das habe ich drei Tage lang versucht und – ganz ehrlich – mich packte der Frust. Dieses süße kleine Tier sitzt vor mir und schaut mich so lieb und absolut verständnislos an, wie sag ich’s meinem Kinde ? Ich gab erstmal auf und wollte in Ruhe nachdenken, wie ich ihr klarmache, was der Sinn dieses Spiels ist.

Den Futterbeutel in der Hand gehe ich ins Wohnzimmer wo Pepper mich ganz erwartungsvoll anschaut. Ach, dachte ich, die Fleischwurst muß ja weg, also gehe ich mit Pepper raus und übe mit ihr. Die Kleine kam mit. Dreimal habe ich den Beutel in hohem Bogen durch den Garten geworfen, dreimal brachte Pepper ihn mir wieder und durfte Fressen. Beim vierten Mal – oh Wunder, rannte Buddy los, war schneller als ihre Mutter und – womit ich nicht gerechnet hatte, holte sich nicht nur den Beutel sondern brachte ihn zu mir zurück! Jackpot! Sie durfte die Nase tief hieneinstecken und ein ganzes Maul voll nehmen. Es hat danach noch zweimal geklappt, war also kein Zufall !

Und die Moral von der Geschicht? Unterschätz den klugen Hund nicht, der den Umweg gar nicht gebraucht hat sondern wahrscheinlich nur gedacht hat : laaaaangweilig, wann fliegt er endlich richtig?

Ich weiß es nicht, aber man kann doch wieder sehen, dass jeder Hund anders ist und wie schwierig es ist, Trainingsmethoden zu vermitteln, außer in der persönlichen Beratung auf das jeweilige Team zugeschnitten. Es gibt keine allgemein gültigen Ratschläge!

 

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5 thoughts on “10.02. Tagebuch”

  1. Hallo Frau Pohl, das Winterbild ist wirklich einmalig schön! Und Buddy in ihrem Schneeanzug sieht echt stark aus’ ihre Schilderungen zu dem Futterbeutel sind so plastisch dass man alles wahrhaftig vor sich sieht.
    Ihre Seite zu lesen ist einfach nur spannend und schön!
    Diese Woche wird für Sie sicher sehr aufregend, Smilla und Leo werden bestimmt ganz tolle Eltern, wir drücken die Daumen, herzliche Grüße aus dem Bergischen von
    Elke Hüchelbach

  2. Schöne Geschichte. Ich glaube dass Buddy, die im Rudel groß wird, sich einfach mehr von der Mutter/ anderen Hunden, abschaut und lernt als vom Menschen.
    Dagegen muss ein Welpe, der mit neun Wochen in eine Menschenfamilie kommt, sich schnell umstellen und sich am „neuen Menschenrudel“ orientieren und lernen.
    Idealerweise hat er häufig Hundekontakt um seine hündische Kommunikation weiter beizubehalten.
    Ich habe auch noch eine Geschichte dazu: meine erste Hündin hatte vor 17 Jahren mal 2 ausgesetzte Katzenbabys gefunden, die wir dann aufgenommen haben. Leia, meine Goldihündin, war ein richtiges „Muttertier“ und hat sich rührend gekümmert. Da die Kätzchen höchstens 5Wo. alt waren haben sie hündische Eigenschaften übernommen. Z.B. Ist der eine Kater immer wenn‘s klingelte zu Tür gelaufen und hat gebrummt/ geknurrt ( bellen konnte er nicht ), hat sich aber dann wegschicken lassen und alles war gut wenn man kam um die Tür aufzumachen. Leider leben beide nicht mehr, war ein tolles Team .

  3. Hallo Frau Pohl.
    Das ist ja ein tolles Bild vom Sonnenuntergang geworden. Und der viele Schnee dabei…..sieht einfach nur schön aus.
    Wir hatten hier bei uns nur vor 10 Tagen ein wenig Schnee, der auch nach 2 Tagen wieder weg war.
    Buddy sieht richtig goldig in ihren Schneeanzug aus. Aber den braucht man auch bei soviel Schnee.
    Der Futterbeutel ist schon eine tolle Erfindung. Finde ich witzig, dass Buddy dann schneller war als ihre Mutter und ihn auch gleich zurück gebracht hatte. Bin gespannt wie es mit ihr weiter geht.
    Liebe Grüße aus Flörsheim
    Yvonne Wittekind

  4. Klar, wieder der intelligente Pudel! Anschaulich erzählt, macht Freude beim Lesen! Das erinnert mich an die Geschichten/Berichte von der Ausbildung von Socke, als das Bringen, ich glaube eines Notfalltäschchens, mal gar nicht geklappt hat und Gizmo die ganze Zeit nur zugesehen hat, er dann irgendwann aufstand, selbst die Tasche holte und Dir vor die Füße warf, so nach dem Motto, da hast Du sie – so oder so ähnlich habe ich das noch im Kopf.
    Und Du berichtest das immer so lebendig, man kommt sich vor, als säße man dabei. Immer wieder gerne lese ich Deine Berichte!

    Lieben Gruß aus der Rhön!

    Fam. Hollmeyer mit Sockekind Quixi und Smilla-Tochter Wynona

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