Glückspudel 'vom Salzburger Kopf'

Kleinpudel – Black and Tan Pudel – Mittelpudel – Naturpudel-Allergie-Pudel

Abschied

Nun gehen sie, so einer nach dem anderen  und wie immer bin ich nicht so gut drauf in diesen zwei Wochen. Obwohl ich ja selber glaube, dass es mir nicht mehr so viel ausmacht ist da diese insgesamt “miese” Stimmung die mir eigentlich das Gegenteil sagt.

Dieses Mal kommt auch so Vieles zusammen, da war auch noch der Abschied von Amadou – selbstverständlich eine ganz andere Hausnummer als ein Welpe und Gizmo hat einen bösen Hoden, vor der Diagnose habe ich richtig Angst. Cutie hatte ein Abszeß an der Seite, ganz ungünstig hinter dem Ellenbogen und ja, manchmal sind es halt ein wenig viel Sorgen auf einmal.

Tröstlich ist auf jeden Fall das Superwetter obwohl der Teich einen historischen Tiefstand hat und mir langsam auch Sorgen macht 😉 

Und dann schaut man wieder in die strahlenden Gesichter, ich finde , diesmal habe ich besonders viele Menschen gefunden (oder sie mich) die ihr Herz ganz offen vor sich hertragen  und das macht es um so Vieles leichter! Menschen mit Herz brauchen einen Pudel für die Seele ! Und wenn sich die zwei Richtigen gefunden haben macht die Hundezucht auch wieder Spaß und Freude. Und man freut sich schon auf die ersten Berichte aus dem neuen Zuhause!

als erster ging am frühen Samstagmorgen Atreyu, er hatte eine lange Fahrt vor sich, bis nach Wien. Das war schon eine kuriose Geschichte, denn Liane war schon im Januar einmal hier um eigentlich einen Hund aus dem Z-Wurf zu übernehmen. Einfach mal eben von Wien nach Salzburg 😉 um dann auf Leo zu treffen und sich zu verlieben: von dem möchte ich ein Kind.
Sie fuhren also ohne Hund wieder nach Hause um jetzt genau den Hund zu bekommen, den sie sich wünschten. Einen wunderschönen Leosohn, der gewiss sowohl im Charakter wie auch äußerlich in seine Fussstapfen treten wird.

Zudem bekommt er noch zwei Hundekumpels, die ihn bestimmt ordentlich erziehen werden 😉

der zweite Große folgte ihm eine Stunde später. Er zieht auch weit weg, ins Allgäu. Hier war es Liebe auf den ersten Blick, denn Manni machte bereits den dritten Anlauf, nachdem erst ein Interessent wegen Krankheit absagte und der zweite wegen Unentschlossenheit und dann passierte es doch, und besser konnte es nicht passen. Ich glaube ja eigentlich nicht an Schicksal aber manchmal sollte ich an meiner Haltung zweifeln ……..

 

 

die Hündin Ajana zieht in die entgegengesetzte Richtung, nach Norden an den Jadebusen.

Hier trifft Mathematik auf Pudelcharme, mal sehen wie das zusammengeht. Ich bin mir sicher, dass es eine tolle Kombination wird und sie viel Lachen ins Haus bringt!

 

 

auch Amira geht eher nördlich, und hier ist ganz besonders der Seelenhund gefragt.
Aber wer kann das besser als ein Hund, dessen Blick schon eine therapeutische Wirkung hat?
Wie immer glaube ich fest daran, dass alle in sie gesetzte Hoffnungen erfüllt werden.
Und ich drücke ganz fest alle Daumen. Amira- du schaffst das !

 

auch wenn’s der schwerste Abschied war, Amadou gehört auch in diese Reihe. und- wie man sieht , ist sie schon gut angekommen und fängt an sich einzuleben. Die große, charmante und ruhige Lady wird das hinkriegen, denn ihre neuen Menschen sind wirklich Menschen mit Herz! Ich danke Euch, dass sie bei Euch so eine tolle neue Heimat gefunden hat!

Akayo wurde am Dienstag geholt. Er hat in den letzten zwei Wochen unglaublich zugelegt und steht seinen beiden großen Brüdern in nichts nach. Nur hat er deutlich mehr Wolle, eine unglaubliche lockige Matte!Er zieht nach Nattheim an der schwäbischen Alb. Sein neues Frauchen würde sich über Pudelkontakt sehr freuen, wenn jemand in der Nähe wohnt und Interesse hat, bitte einfach Bescheid sagen!

 

 

direkt aus dem Urlaub und durch zähen Verkehr gewühlt wurde Annie am Mittwoch von ihrer neuen Familie freudig in den Arm genommen. Irgendwann einmal vor langer Zeit bekam ich eine Mail – “so eine Hündin wie Yuma” wurde gewünscht 😉  also eine sehr große Aprikose……. nun wurde es die Kleinste aus einem BlackandTanWurf, die allerdings auch nicht mehr die kleinste geblieben ist sondern dank ihrer langen Beine zwar immer noch die leichteste aber auch die höchste. So kann’s gehen und dann trotzdem passen, da bin ich mir ziemlich sicher. 😉   

und es kam schon die erste Rückmeldung von entspannter Ankunft  im Kreise der Familie

 

Nun wurde auch Aladin geholt, kurz vor dem Termin entstand dieser Schnappschuss mit Papa Leo.
Das Haus ist gebaut, die Familie ist umgezogen und nun wird das alles abgerundet mit dem Einzug eines neuen Hausgenossen. Er guckt nicht nur wie sein Papa, er wird sicher auch eine ähnliche Größe erreichen und somit der perfekte Wachhund für seine neue Familie!

Er zieht nicht ganz so weit weg, in die Gegend von Aschaffenburg.

 

Nun, wer mitzählt weiß, dass da noch zwei fehlen, die beiden Ladies die, wenn sie sich gut entwickeln, nach Irland ziehen werden. Dazu benötigen sie eine gültige Tollwutimpfung und somit ein Mindestalter von 16 Wochen und solange werde ich sie noch hüten. Ich habe mich noch nie darauf eingelassen aber in diesem besonderen Fall mal eine Ausnahme gemacht. Dann wird nämlich der Trennungsschmerz deutlich größer, wenn man sich so gewöhnt hat 🙁 und der Aufwand ist auch nicht zu unterschätzen …..

Und zum Schluß noch die “weisen” Abschiedsworte! Was fällt mir noch ein, wenn ich mich nicht dauernd wiederholen will?

Es passiert uns etwas Vertrautes, wenn wir in die Augen unseres Hundes sehen. Etwas, was wir eigentlich schon verloren glaubten, etwas was uns unglaublich anzieht. Wir erleben die Gegenwart intensiver, wir sind wir selbst, nicht was wir nach außen vorgeben zu sein. Ein Hund sieht uns wie wir wirklich sind und durch unseren Hund können wir uns selbst besser erkennen. Aggression, Angst , Unsicherheit, Glück, Gelassenheit oder Zufriedenheit, Hunde haben die Fähigkeit unsere verborgenen Emotionen zu erkennen, sie spiegeln unsere Seele.

 

Ich glaube ganz fest daran, dass wir im Verhalten unseres Hundes uns selbst erkennen und ganz viel über uns lernen können. Wir werden an dieser Aufgabe wachsen und “besser” werden darin, uns selbst zu hinterfragen und unsere Emotionen und Körpersprache bewußter zu erleben.

In diesem Sinne wünschen ich allen, dass der kleine Hund all das erfüllt, was sie sich erträumt haben.

Und vor allem :  Viel Glück!!!

 

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