Glückspudel 'vom Salzburger Kopf'

Kleinpudel – Black and Tan Pudel – Mittelpudel – Naturpudel-Allergie-Pudel

An die Interessenten

Liebe Interessentin, lieber Interessent!

Schön, dass Sie bis hierher gefunden haben. Wenn Sie sich von meiner Zuchtphilosophie angesprochen fühlen und sich für einen Welpen aus unserer Zucht interessieren, dann möchte ich Sie bitten, die folgenden Zeilen durchzulesen, bevor Sie sich bei mir melden. Deutliche Worte, die ich aber allein wegen der schieren Menge an Anfragen für nötig halte.

Passt ein Hund in Ihr Leben?

Zuerst sollten Sie sich wirklich ernsthaft und gründlich darüber Gedanken machen, ob das Zusammenleben mit einem Hund überhaupt möglich ist, vor allem, wenn Sie noch nie einen hatten. Im Netz können Sie zu diesem Thema tausende Fragebögen finden, ob Ihr Leben sich für Hundehaltung eignet. Bitte nehmen Sie die Fragen ernst, die haben sich Fachleute nicht zum Spaß ausgedacht. Auch auf meiner Seite finden Sie Einiges dazu, z. B. unter dem Button Zucht, Ausbildung oder dies und das

Es hat keinen Sinn, mit einem seriösen Züchter in Kontakt zu treten, wenn z. B.  Sie berufstätig sind, regelmäßig mehr als vier Stunden außer Haus oder Sie gar nicht wissen, wo und wie Sie in nächster Zukunft leben werden, weil Sie noch in der Ausbildung sind. Oder -es tut mir leid, aber das ist einfach so – alleinstehend und/ oder nicht gesund sind und keinen Mehrgenerationenhaushalt oder Freundeskreis um sich haben, so dass für alle Eventualitäten jemand schnell greifbar ist.  Ein Hund hat viele Bedürfnisse, vom Welpenalter bis zum letzten Atemzug, und Sie sind sein Leben lang zu 100% dafür verantwortlich, diesen gerecht zu werden. 

 Wenn Sie sich für einen Welpen interessieren, sollten Ihre Kinder aus dem Gröbsten raus sein. Am besten ist es, wenn sie bereits das Schulalter erreicht haben. Ein kleineres Kind sollte mindestens im Kindergartenalter sein und davon sollte dann auch nur eines in der Familie sein. Hier muss sich die betreuende Person bewusst sein, dass es viel Aufwand bedeuten kann, beiden gerecht zu werden und beide voreinander zu „beschützen“.
Hat man mehrere kleine Kinder, die noch nicht in die Schule gehen, ist meiner Meinung nach weder genug Zeit noch Nerv übrig, um sich auch noch um einen Welpen in dem Ausmaß zu kümmern, wie ich es für nötig erachte.
Selbstverständlich gibt es (und mache ich auch) Ausnahmen von diesen Regeln, nervenstarke Mütter, die das „mit links wuppen“ oder Achtzigjährige die mich damit überraschen, dass sie für alle Eventualitäten vorgesorgt haben.

Ein offenes Wort.

Ich weiß nicht, wie viele Interessentengespräche ich in den letzten zwei Jahrzehnten geführt habe. Es müssen mittlerweile tausende sein. Meine Familie macht schon Witze, ich solle doch einfach ein Tonband laufen lassen, weil ich immer wieder die gleichen elementaren Infos über Größe, Jagdtrieb, Allergikertests, Erziehungsratschläge oder “Kinderfreundlichkeit” gebe, die in jeder halbwegs guten Rassebeschreibung stehen und auf meiner Homepage an vielen Stellen erklärt werden. Ich habe mir damit viel Mühe gegeben und auch ein Buch als kleine Rassebeschreibung geschrieben.
Meine Zeit ist nicht unbegrenzt und wenn ich ehrlich bin, ist meine Lust, lesefaulen Bilderguckern (Motto: ist süß und haart nicht, will haben) als Auskunft zu dienen, mittlerweile enden wollend.
Außerdem bin ich keine Beratungsstelle dafür, wo es sonst noch Welpen gibt. Dafür sind die Rassehundeklubs zuständig.

Grundsätzlich freue ich mich immer sehr über Ihr Interesse an unserer Zucht und über eine Anfrage nach einem Welpen. Da aber in Zeiten der Rudimentärnachrichten die guten Manieren der Menschen anscheinend immer mehr verloren gehen, möchte ich hier erwähnt haben, dass ich ein Mindestmaß an Höflichkeit für angebracht halte, wenn Sie danach streben, etwas so Kostbares wie ein neues Familienmitglied aufzunehmen.
Sie können sich gar nicht vorstellen, wie viele Mails ich inzwischen bekomme, die in etwa so lauten: “Hallo, haben Sie Welpen? LG XYZ”, am besten noch gespickt mit einigen Tippfehlern oder ganz ohne Anrede und Gruß. Wenn ich gerade einen extrem humorvollen Tag habe, schreibe ich ähnlich blumig zurück: “Hallo, nein. LG Karin”, befürchte aber, dass das die Kandidaten gar nicht bemerken. An schlechteren Tagen werden solche und ähnliche Anfragen kommentarlos gelöscht.“

Aber da Sie sich die Mühe gemacht haben, bis hierher zu lesen, werden Sie nicht zu dieser Gattung zählen, denke ich.

So geht es weiter.

Ich plane und reserviere nur noch konkret den nächsten Wurf und zwar erst dann wenn er zumindest gezeugt ist. Erst dann macht es Sinn mir zu schreiben oder  auch ein Besuch und persönliches Kennenlernen.
Längere Listen haben sich im Laufe der Jahre als  arbeitsintensiv, aber nicht realistisch herausgestellt. Vor allem da sich die meisten Leute bei mehreren Züchtern auf die Liste setzen lassen. Besuche Jahre im Voraus halte ich auch für unsinnig, zu viel kann zwischendrin passieren und so würden wir beide nur unsere Zeit verschwenden

Zur Zeit ist wegen Corona sowieso alles ein wenig anders und die Vorzeichen ändern sich wöchentlich.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich unmöglich eine verbindliche Zusage für einen Hund machen kann, bevor wir uns kennengelernt haben, die Welpen geboren sind und sich ein wenig entwickelt haben. 

Und wenn Sie es bis hierher geschafft haben und nicht entmutigt sind,  freue ich mich auf nette Post von Ihnen! 🙂

Karin at Glueckspudel.de

diesen Text habe ich zum Teil von einer befreundeten Züchterin aus Österreich übernommen.(Natürlich mit Erlaubnis 😉 )Man muss das Rad nicht ständig neu erfinden und sie hat es gut auf den Punkt gebracht.
Sie züchtet Kromfohrländer und geht kluge eigene Wege. Ihre Homepage heißt www.Furchenhund.at

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