Glückspudel 'vom Salzburger Kopf'

Kleinpudel – Black and Tan Pudel – Mittelpudel – Naturpudel-Allergie-Pudel

B die achte Woche

Oh ja, Regen war dringend nötig! Aber muss es dann gleich wieder soooo viel sein? Und dazu auch noch Sturm, wovon wir auf unserem Mittelgebirgshügel natürlich immer besonders viel abkriegen 🙁

Mögen wir noch so hartgesotten sein, die Bedingungen für einen längeren Aufenthalt im Freien sind relativ schlecht und das Licht für Fotos echt bescheiden. Natürlich versuche ich es trotzdem und hoffe, es gibt einen kleinen Eindruck.

Jedenfalls geht die Ausbildung der Kleinen flott voran. Ich kann es mir nicht verkneifen, mal zu lästern, auf irgendeiner Doodleseite las ich, dass die Welpen schon eine Woche lang auf ihre bevorstehende Aufgabe trainiert werden und  deshalb erheblich mehr kosten müßten? Was ist das denn für eine Geldschneiderei? Jeder verantwortungsvolle Züchter “arbeitet” mit seinen Welpen, trainiert sie, indem er ihnen ein vernünftiges Grundvertrauen in die Menschen gibt, sie krault, mit ihnen spielt, sie auf’s Leben vorbereitet. Sie müssen nahezu täglich auf den Tisch, damit das ganz selbstverständlich für sie wird, immer versüßt mit der Leberwurstdose. Sie gehen ins Gelände und fahren Auto. Sobald einer mir etwas bringt wird das Apportieren belohnt.

Ich greife auch in heftige Streiterein ein und beruhige die Raufbolde, damit sie lernen dass der Mensch zuständig ist  und ich mache sehr oft eine Tür vor ihnen zu, damit sie Frustrationstoleranz bekommen. Wird einer laut und fordert, kann er sicher sein, dass ich mich umdrehe und gehe. Den Futternapf gibt es nur wenn alle ruhig sind und abwarten. Das erfordert oft Geduld zahlt sich aber aus. Die kleine Blumensprüher steht immer bereit, wenn jemand auf die Idee kommt einen Stuhl oder die Wand anzunagen. Der winzige Strahl macht sie nicht nass, die Berührung empfinden sie aber als unangenehm und hören auf mit dem was sie da tun, wofür ich sie dann überschwänglich loben kann! Bevor es jemand nachmacht! Timing ist das Zauberwort, erst ein kurzes “Sch” oder “lass das” und dann sekundenschnell ein winziger Spritzer. Spätestens beim dritten Mal reicht das “sch”. Man kann ein Abbruchsignal nicht einführen ohne dass es eine Konsequenz hat.  Und anonyme “Bestrafungen” sind da viel effizienter. Es ist eben der Stuhl der es nicht mag, angeknabbert zu werden.

Mittlerweile finde ich solche “Erziehungseinheiten” sehr viel wichtiger als Leine laufen und ähnlicher Krimskrams. Mit mir laufen sie sowieso und deshalb bringt es dem zukünftigen Besitzer keinen großen Vorteil. Klar, das Geschirr sollten sie schonmal in vertrauter Umgebung positiv kennengelernt haben, so lasse ich sie erst damit spielen und dann wird es jedem auch öfter mal kurz angezogen. Natürlich immer unter Beobachtung, niemals damit alleine lassen.

Und nicht zuletzt der ultimative Ruf auf den alle hören, das Tikitiki.

So, genug der guten Ratschläge und wieder zurück zu den B-chen.

Interessanterweise nutzen sie das Wackelbrett überhaupt nicht, sind aber alle Weltmeister im A-Wand-Turnen, wie man auch auf dem Video schon sehen konnte. Jeder Wurf ist anders 😉

Zweige nagen ist eine tolle Beschäftigung!

und Blätter herumtragen

 

dazu noch das wunderschöne Adventsvideo von Willie Beckmann

 

und immer wieder Tischtraining

und die Acht-Wochen-Porträts der Rasselbande und  zum letzten Mal die Gewichte

B1 Bilbo  4380 gramm

B2 Buddy 2510 gramm

B3 Bayooma 4190 Gramm

 

B4 Ben 4510 Gramm

 

B5 Blondie 2840 Gramm

B6 Bayka 3710 Gramm

B7 Basha 3650 Gramm

B8 Balou  3420 Gramm

Die nächste Woche wird noch anstrengend mit Tierarzt und so aber dann sind wir bereit für den Umzug!

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