Glückspudel 'vom Salzburger Kopf'

Kleinpudel – Black and Tan Pudel – Mittelpudel – Naturpudel-Allergie-Pudel

BARF aktuell – neueste Gedanken

Seit nunmehr 18 Jahren bin ich überzeugter Rohfütterer. Über meine arthrosekranke Chow-Mixhündin dazu gekommen bin ich ganz sicher, dass frisch und unbehandelt die beste Ernährung ist die man einem Lebewesen geben kann. Ich bezog mein Fleisch von einem Biobauern in der Nähe, der selber schlachtete und zu Beginn sogar froh war, wenn er für den Pansen keine Entsorgungskosten bezahlen mußte. Alle Hunde gediehen prächtig sind bis heute kerngesund und ich  bin zufrieden.
Dann wurde alles anders, es ist vielleicht sieben oder acht Jahre her, im Internet begannen immer mehr Hundefutterfirmen aufzutauchen. Die Großschlachtereien hatten die geniale Absatzmöglichkeit ihrer Schlachtabfälle entdeckt, es wurden schnell mehr, denn auch die Zahl der Rohfütterer unter den Hundehaltern stieg zu Recht an.
Mein Biobauer dagegen  gab auf und stellte um auf BioGas. Weniger Arbeit deutlich höhere Erträge für ihn.
Also begann auch ich gezwungenermaßen, Fleisch im Internet zu kaufen, war und bin überwiegend sehr zufrieden, alles war viel einfacher weil portionsgerecht verpackt und bereits eingefroren, zwei Arbeitsgänge die ich mir also sparte, zudem war es auch preiswerter als das vom Biobauern.
Aber- es war auch nicht mehr immer so ganz eindeutig gut. Manchmal öffnete ich Hühnerhalspakete die stanken zum Himmel und oft hatte mein ganzes Rudel an manchen Tagen unerklärliches Bauchgrummeln.
Ich hörte im Bekanntenkreis von Campylobacter, selber hatte ich bei einer Sammelkotprobe vor Jahren  den Zufallsbefund Salmonellen obwohl alle Hunde unauffällig waren.
Da meine Hunde immer mal  wieder  “Bauch” hatten war ich kurz bei dem Gedanken, sie würden alle kein Rindfleisch vertragen. Bis  ich einen anderen heimischen Metzger fand, der frisches Hundefutter verkaufte. Dort wird das  Rohfutter wirklich ausschließlich aus dem gefertigt, was er selber schlachtet, wird sofort ohne Verzögerung verarbeitet und eingefroren und ohne Unterbrechung der Kühlkette verkauft. Solange sie das fressen hat keiner ein Problem und alle sind fröhlich und haben Appetit.

Ich lese viel zum Thema, inzwischen ist bewiesen, dass Rindfleisch aus Mast- und Stallhaltung ganz andere Fettsäuren entwickelt als die Weiderinder. Ein Tier muss artgerecht gehalten werden um selber gesund zu sein. Es geht nicht nur darum eine Fleischmenge zu erzeugen sondern auch eine Ernährungs-Qualität! Für Hund und Mensch.
Eine Kuh ist dafür gebaut riesige Mengen Gras zu verarbeiten um daraus ihre Nährstoffe zu entnehmen, wenn wir sie mit hochdosiertem Kraftfutter füttern entwickeln sich im Magen entartete Coli- Bakterien, wie z.B. EHEC, von dem wohl jeder schonmal gehört hat.
Von den Großmästereien für Hühner sind die Probleme mit Salmonellen und Campylobacter ständig in den Zeitungen, sogar die Multiresistenten Keime MRSA wurden schon häufig bei Stichproben gefunden.
Gestern wurde in einer Fernsehsendung von unmöglichen hygienischen Zuständen in einer Großschlachterei berichtet. Tiere mit eiternden Geschwüren wurden verarbeitet. Nach Verwesung stinkende Rinderhälften hingen zwischen frischem Fleisch am Band und wurde mitverarbeitet. Die kontrollierenden Tierärzte wurden unter Druck gesetzt, darüber hinwegzusehen. Oft lese ich “das verwendete Fleisch hat Lebensmittelqualität”. Gestern konnte man sehen, dass auch das nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal ist!

Aus Massenbetrieben der Großindustrie rohes Fleisch zu verwenden scheint  mir nach all diesen Informationen ein wenig wie russisches Roulette. Vielleicht muss man das überdenken und das von dort stammende Futter für die Hunde doch lieber erhitzen?  Immerhin war es ein großartiger Fortschritt der Menschheit, die Nahrung zu  kochen  um sich vor Keimen zu schützen! Aber wenn ich es koche, kann ich auch auf eine gute Dose zurückgreifen, wo jemand das für mich übernommen hat? Denn eines hat die BARF-Welle gebracht, es gibt immer mehr Hersteller, die sich bemühen, wirklich gutes Hundefutter herzustellen, der Fleischanteil wurde deutlich erhöht und immer weniger minderwertige Pflanzenreste werden verwendet.(nicht bei allen, aber immer öfter 😉

Das sind meine Gedanken zur Zeit.
Noch füttere ich die von den Hunden so sehr geliebten Hühnerhälse, denn ich habe eine Firma gefunden wo sie immer sehr appetitlich frisch aussehen und riechen, überbrühe sie aber trotzdem kurz. Aber je mehr ich sehe, lese und höre umso weniger Spaß habe ich am rohen Fleisch, das nicht von meinem Metzger kommt. Der Hygienefaktor war früher nie ein Punkt meiner Überlegungen, ich habe es immer für ein nichtiges Argument der Barfgegner gehalten, aber so langsam beginne ich zu zweifeln ob nicht doch was dran ist.

Mich würde Eure Meinung interessieren!

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26 thoughts on “BARF aktuell – neueste Gedanken”

  1. Ich sehe es ähnlich wie sie, jedoch schon seit vielen Jahren und letztlich viel ablehnender als sie. Mir war die BARF Welle nicht nachvollziehbar, wenn ich in den BARF Laden mitging (als Begleitung) vor Jahren, hat es mich gewürgt wegen des Geruches. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, mein Vater hat selbst Kaninchen, Hühner…geschlachtet und 1 x im Jahr wurde ein Schwein oder eine Ziege vom Schlachter geschlachtet. Ich erinnere mich noch wie heute, wie geradezu – mein sonst sehr unbesorgter Vater- war, das alles topp hygienisch zu sein hatte. Und damit meine ich wirklich h y g i e n i s c h. Das Fleisch roch wie Fleisch zu riechen hat. In den BARF Läden jedoch streikte mein Riechorgan. Beim Online-Fleisch (meine Freundin barft ihren Hund von Beginn an) war die Qualität sehr unterschiedlich, oft sah es für meine Begriffe schleimig, schmierig, matschig aus und vor allem: der Geruch. Einfach abstossend. Auch die Begründung beim Einfrieren würden alle Erreger abgetötet – meine Nase sagt etwas anderes, und mein Auge auch. Nämlich: mit dem Fleisch stimmt was nicht, was auch immer, aber ich würde es keinem Lebewesen zu Essen geben. Dem Hund (Pudel) war auch sehr, sehr häufig übel, und er ass unglaublich schlecht und schaute das BARF regelrecht angewidert an. Da dies vor einiger Zeit eskalierte, wechselte sein Essen zu reinem Wildfleisch von einem regionalen Betrieb, es riecht gut, es sieht topp aus. Trotzdem wird es ihm gekocht, denn so isst er richtig gerne. Vielleicht – meine Theorie – weil er weiss, dass ihm dann nicht übel wird. Es ist wunderschön, den Hund endlich mit Appetit gerne essen zu sehen. Sein Fell sieht seither besser aus, die Haut sieht besser aus, er hat kaum noch Blähungen und Magengrumeln gar nicht mehr. Der ganze Hund wirkt besser. Und ich finde, das wird oft zu wenig beachtet: die Leute finden es teilweise normal, dass ihr Hund ständig kotzt oder Durchfall hat. Schauen nicht wirklich hin wie es ihrem Hund geht, weil die Ideologie (egal ob BARF, Trovkenfutter o.ä) den gesunden Menschenverstand, das Hinschauen und Beobachten, unterdrückt. Ich bin weiter eher BARF Gegnerin, aufgrund meiner Erfahrungen mit Schlachten und dass ich im Leben nicht glaube, dass das Abfallfleisch was als BARF verscherbelt wird, hygienisch behandelt wurde. Dann lieber Gekochtes, wo wenigstens die Keime tod sind. Aber ich schliesse nicht aus, dass es Hunde gibt, die zB so eine aggresive Magensäure haben, dass sie Rohfleischmässig mehr wuppen als andere, da sie mehr Keime abtöten können. Aber es gibt eben auch andere oder empfindliche Hunde, und es schmerzt mich regelrecht, wenn Barf- Überzeugte dem Hund das BARF reinzwingen, obwohl es ihm damit nicht gut geht. Liebe Grüsse, Nicole

  2. Hallo Karin,
    wir haben Genya auch lange mit rohem Fleisch gefüttert. Im Internet bestellt-verschiedene Sorten und auch unterschiedliche Händler ausprobiert. Leider wurde sie immer mäkeliger und bekam immer häufiger Bauchgrummeln mit zum Teil starken Schmerzen.
    Das Futter landete immer häufiger im Mülleimer. Im Sommer nicht schön! Nun füttere ich seit ca. 2 J. Dosenfutter und sie frisst durchgehen gut und hat auch keine Bauchschmerzen mehr.

  3. Wir erfreuen uns täglich an unserem lebensfrohen Glückspudel. Auch er wird ‘gebarft’ und hat gelegentlich Magen/Darm Probleme. (‘Nux Vomica’hilft immer). Wie mir eine Tierärztin mitteilte, ist das bei Pudeln wohl nicht so ungewöhnlich.
    Betrifft Kommentar ‘Lara’
    Ich persönlich fand Ihren Beitrag sprachlich und inhaltlich ziemlich daneben und empfehle Ihnen, sich mal mit dem Thema ‘Rechtschreibung’ zu beschäftigen, statt solche Kommentare zu schreiben.

  4. Liebe Frau Pohl!
    Zuallererst: Ihre Website ist toll und sehr informativ! Ich lese hier immer wieder gern, auch wenn ich einen Pudel aus einer anderen Zucht habe. Ich barfe aus Überzeugung, dass es das beste ist. Meinen ersten Hund (Pudel-Dackelmix, jetzt fast 14) kam mit 1,5 Jahren zu uns. Vorher wurde er mit Billig-Trofu ernährt. Er war zwar soweit gesund, aber er hat das Zeugs von Anfang an nie gern gefressen, recht dünn war er auch. So kamen wir zum Barfen. Wie sich der kleine Kerl verändert hat! Er wurde noch munterer, sein Fell bekam mehr Glanz, und ja, er ist auch verfressen geworden. Natürlich ist er auch mal krank gewesen – so ein-zweimal bis jetzt – aber von seiner Generation in unserem Bekanntenkreis (die nicht barfen) ist er wirklich am besten dran, sieht gut, hört gut (na ja, Dackel halt..), um seine Zähne würde ihn mancher Jungspund beneiden und er spielt auch noch gern mit Zweithund Rio (Kleinpudel, 5 ). Rio wurde schon der Züchterin gebarft. Zu Rio ist zu sagen, dass er anfangs wohl mäkeln wollte, aber der alte Jimmy hat ihn ganz schnell “kuriert”, indem er seinen verschmähten Napf in Windeseile geleert hat. Nie mehr hat er Futter stehen lassen! Tatsächlich war Rio überhaupt noch nie krank (außer einer gezerrten Pfote). Ich verteufle keineswegs Fertigfutter, im Gegenteil, meine Hundis kriegens ab und zu, im Notfall fressen sie jede Art von Futter. Aber die Sache ist die, dass ich der verarbeitenden Industrie grundsätzlich nicht traue, die können doch fast alles reinmischen, was sie wollen! Ich hab keine Angst vor Bakterien, die sind doch fast überall! In der Luft, auf dem Boden …, wir können sie nicht alle umbringen, das wäre auch kontraproduktiv, denn die meisten davon sind nützlich u. notwendig. Mein Futterfleisch beziehe ich über den Versandhandel, bei uns gibt es keine Schlachtereien. Es gut und auch günstig; Bio ist mir erstens zu teuer, außerdem glaub ich nicht, dass alles Bio ist, was als Bio verkauft wird. Es ist nicht schön, dass es nur noch Großmetzgereien gibt, und ich selbst esse sehr wenig Fleisch. Aber die große Masse der Verbraucher will es einfach billig, billig, billiger! Deswegen gibt es auch immer wieder Skandale über Lebensmittelbeimischungen! Ich und meine Hunde nehmen da lieber die pöhsen Keime auf dem Futterfleisch inkauf!
    Viele Grüße
    R. Schneider & Pudels

  5. Ich habe die Firma Karnivor entdeckt. Die garantieren, dass ihre Produkte aus artgerechter Haltung stammen und bieten größtmögliche Transparenz was Herkunft und Verarbeitung angeht. Das Ganze ist dann etwas teurer als z.B. bei Haustierkost, und die Produktpalette ist kleiner, aber alles sieht superfrisch aus und riecht richtig lecker. Seltsamerweise mag Stulle die Sachen von Haustierkost lieber, aber er stirbt ja auch für Trockenfutter und Billigleckerlies, von denen er hinterher grauenvolle Blähungen bekommt …

  6. Liebe Frau Pohl,
    Wie heisst es so schön:
    Die Dosis macht’s , dass es ein Gift ist.
    In diesem Sinne sollten wir alle versuchen mit bestem Wissen u Gewissen unsere Hunde zu füttern. Es gibt kein Patentrezept. Vielen Dank für den interessanten Bericht von ihnen. LG Sabine Elsmann

  7. Hallo Frau Pohl,
    wie jeder denkende Mensch hinterfragen Sie Ihre Entscheidungen und passen sie dem jeweiligen Stand Ihrer Erkenntnisse an.
    Das macht Sie sympathisch und glaubwürdig.
    Finde es erschreckend das in unserem Informationszeitalter selbst “nebensächliche Dinge” wie die Ernährung von Hunden zum Dogma erhoben werden.
    Wer aus der Glaubensrichtung ausschert wird beschimpft und diffamiert.
    Ist ja anonym und somit prima einfach und ohne Konsequenzen.
    Hiermit oute ich mich als jahrzehntelange Trockenfütterin !!!
    Meine Hunde (ohne Probleme mit Zähnen, Gelenken, Fell und/oder Verdauung) sind mit hochwertigem Trockenfutter immer gesund alt geworden.
    Das Thema Hygiene war für mich immer der Grund nicht zu Barfen und wie gesagt meinen Hunden geht und ging es immer gut.
    Wie auch beim Menschen denke ich dass es keine allgemeingültige Lösung gibt.
    Jeder Jeck ist halt anders und somit sollte auch jeder das tun was seinen Hunden gut tut und womit er im Reinen ist.
    Finde missionarischen Eifer an dieser Stelle völlig fehl am Platze.
    Weiter so Frau Pohl.

    Gruß

    Uli Krieger

    1. Guten Tag,

      als ich vor 15 Monaten unseren ersten Hund nach Hause holte, fand ich barfen auch Klasse …und ehrlich gesagt finde ich es immer noch gut. Der Einzige der es eher Minus findet…..ist der Pudel! Am Anfang alles Bestens! Max war für (fast) alles zu haben, wobei Hühnerhälse, eigentliches jegliches Geflügel zum Jagen in Ordnung ist, als Futter allerdings unter seiner Würde. Der Herr sortierte immer mehr aus (Geflügel, Rentier, Lamm, etc.) , zum Schluß blieb Rind. Im Laufe des Herbstes war er der Ansicht, dass es gerne Tiefkühlfleisch sein dürfte, aber bitte erst durch die Pfanne gejagt. Dann aber auch gerne Geflügel. Wer mal Innereien durch die Pfanne gezogen hat, weiß Bescheid, der Herr Gemahl drohte mit Auszug, wahlweise der Pudel! Der Waffenstillstand besteht zur Zeit aus reinen Fleischdosen die entsprechend der Barf – Idee aufgepeppt werden. Der Pudel ist begeistert! Frischfleisch/Tiefkühlfleisch ignoriert er, geht teilweise bis zu drei Tagen in den Hungerstreik. Ich sollte nicht unerwähnt lassen, dass sich Max im Herbst am Frischfleisch den Magen verdorben hat. Nach einigen Tagen Möhrensuppe hatten wir es wieder im Griff……… Für Menschen gibt es ja auch die witzigsten Ideen wie sich der Mensch am besten ernährt. Der Steinzeitmensch lebt von Fleisch, Fleisch, Fleisch, und Grünfutter das genießbar in der Botanik wuchs. Wenn ich die Grundsätze des Barfens an mich anlege, sollte ich wohl auch auf diese Eigenfütterung umsteigen….alleine ich will nicht auf mein Brot verzichten…und vielleicht bin ich ja schon ein Homo sapiens update, denn Gluten und Laktose lassen mich bzgl. der Verdauung völlig kalt. Und wenn ich ein Update bin, ist es mein Hund vielleicht auch????? Und besteht er deshalb auf gegartem Fleisch??????????? Ich für mich habe beschlossen, Max die Entscheidung treffen zu lassen: Diese lautet (zur Zeit) morgens etwas Trockenfutter zum Frühsport (wird von ihm direkt eingesaugt!!!), abends Dosenfleisch aufgepeppt; gerne auch frische Rinderknochen oder einen Hüttenkäse (lecker!!!!!!!!!!) Vielleicht hat der edle Pudel morgen aber auch wieder seine Meinung geändert…..

      Und für alle die sich fragen, weshalb – neben der Konkurrenz der Supermärkte- die meisten Metzger/Schlachter die eigen Schlachtung einstellen… die EU hat Schuld! Immer höhere Anforderungen an die Reinlichkeit, immer neue Regeln den Lobbyisten um große Fleischfabriken (z.B. Tönnies) geschuldet! Guten Appetit !!!

  8. Hallo Frau Pohl
    Ich habe letztens einen ähnlichen Beitrag im Fernsehen gesehen, bei mir hat es dazu geführt das ich erst einmal wieder hinterfragt habe was ich überhaupt essen möchte, der zweite Gedanke war dann gleich, das das Fleisch das für Menschen gar nicht mehr genommen werden kann bestimmt irgendwie im Tierfutter landet.
    Glücklicherweise haben wir hier noch einen richtigen Schlachter auf dem Land bei dem ich alles wirklich schlachtfrisch bekomme. Da mache ich mir gerne die Arbeit alles pudelgerecht zu schneiden und zu portionieren.
    Über das Internet habe ich auch schon häufiger bestellt, meistens war ich mit den Produkten zufrieden, aber manchmal haben die Sachen auch schon echt komisch gerochen. Vertragen hat mein Pudeltier allerdings alles, da haben wir glücklicherweise keine Probleme.
    Unterwegs und auf Reisen gibts gutes Dosenfutter und auch TF als Leckerlie zwischendurch. Da Ludwig alles verträgt brauche ich mir da glücklicherweise auch nicht so viele Gedanken zu machen.
    Viele Grüße von Dorothee mit Ludwig

  9. Liebe Frau Pohl,
    Habe wie immer mit Interesse ihre Neuigkeiten gelesen. Bei dem Lara-Kommentar kann ich nur sagen, dass diese Frau nichts verstanden hat. Wer sich so kompetent und liebevoll um seine Tiere kümmert , dem geht es sicher nicht ums Geld wenn er sogar das geliebte BARFEN in Frage stellt.Da steht nur das Wohlergehen der Pudel im Vordergrund.
    Mein Henry hat auch im Alter gegartes Fleisch bekommem und ist trotzdem 18 Jahre geworden. Also weiter so. Ich freue mich weiter auf alle Neuigkeiten von den Glückspudeln.

  10. Hallo Karin,
    seit 14 Jahren füttere ich meine Hunde roh, Probleme hatte ich (oder besser sie) nie, toi, toi. Rio ist ein Mäkelpott – oder doch nicht, wenn er sich mit Grauen vom Hühnerfleisch abwendet? Hat er nur die bessere Nase?
    Den Bericht habe ich nicht gesehen, aber ähnliche und vor zwei Jahren gab es hier in der Nähe auch ein Skandälchen mit einem Schlachthof.
    Wir machen uns “einen Kopp” um die Ernährung unserer Hunde und sicher auch die eigene. Ich frag mich immer, warum das so wenige Menschen tun. Sicher ist Biofleisch für eine Familie mit zwei, drei Kindern zu teuer, aber muss es jeden Tag Fleisch sein?
    Jetzt wird uns wieder suggeriert, dass wir grillen müssen. Wenn ich diese Massen Grillfleisch beim Schlachter in den Supermärkten sehe, bin ich satt!
    Neulich hab ich einen Artikel gelesen, was für Fleisch in Fertigprodukten für Menschen ist, da wird dir schlecht! Kontrolliert kein Mensch.
    In diesem Sinne – wir werden uns schon schaffen…
    LG, Sibylle

    1. Wegen der Bakterien mache ich mir grad einen Kopp aber nur in Bezug auf rohes Fleisch! Also nach dem Bericht würde ich kein Mett oder Tartar vom Supermarkt mehr essen….. und beim Grillen ist auch nicht immer alles “gut durch” Ich weiß ja auch, dass die Salmonelle dem Hund in der Regel nichts tut, aber wenn es ihn grad auf dem falschen Fuss erwischt, kann ein Campylobacter eine lange Krankengeschichte werden……

  11. Hallo,
    jedesmal, wenn es wieder einen Skandal im Biobereich gibt, bin ich kurz verunsichert, wie gut Bio überhaupt ist. Aber nur weil es ein paar “schwarze Schafe” gibt, sollte man nicht generell Bio für schlecht halten. So sehe ich es auch bei Lieferanten für Rohfleisch.

    Jedoch lehne ich das Dogma “nur wer barft, ist ein guter Hundebesitzer” ab. Ähnlich: Nur wer seinem Kind eine selbstgebastelte Schultüte schenkt, ist eine gute Mutter” ;).
    Ich denke, es gibt nur extrem wenige Dinge in Leben, für die es nur einen richtigen Weg gibt. Es schadet auf keinen Fall, den Weg, den man eingeschlagen hat, immer einmal wieder zu überdenken. Aber Barfen kann nicht für jeden und nicht zu jeder Zeit das einzig Richtige sein.
    Bei mir spielt die Ernährung für Mensch und Hund nur eine nebensächliche Rolle. Ich kaufe teures Trockenfutter mit 70-igem Fleischanteil, weil ich mich damit gut fühle. Ich kenne aber auch Leute, die geben ihrem Hund billigeres Discounterfutter und der Hund ist trotzdem gesund und fit. Und vor allem lieben die ihren Hund auch nicht weniger als ich meine Hündin oder als jemand, der seinen Hund barft.
    Ich lege dafür sehr viel wert auf die Beschäftigung mit meiner Hündin, so gehe ich mindesten 2 Stunden täglich mit ihr spazieren und 2-3x die Woche zum Hundesportverein.

    Im Internet lassen sich zur Hundeernährung alle möglichen “Untersuchungen”, “Forschungsergebnisse”, “Expertenmeinungen” etc. finden. Dabei wird deutlich, dass jeder für sich und seinen Hund entscheiden muss, was zu einem paßt und was nicht, denn es gibt nicht nur eine richtige Antwort!
    Und die Ernähung macht nur einen kleinen Teil in einer Hunde-Mensch-Beziehung aus.

  12. Hallo Karin
    ich habe neulich so etwas gesehen und versuche wenigstens selber wenig Fleisch zu essen.Ich glaube nicht ,das es dadurch besser wird,das “man” Dose od.TroFu kauft,da das dort enthaltene Fleisch ja auch irgendwie produziert wird.Bei “Haustierkost”kann auch in kleinem Rahmen Bio-Fleisch bestellt werden.Desweiteren versuche ich auch Wild,Pferd,Ziege zu füttern,da ich hoffe das die anders geschlachtet werden,als auf Großbetrieben.Meine Hunde vertragen bislang das Internetfutter gut und ich werde (erstmal)so weitermachen.Vielleicht gibts es ja auf dem Seminar mit Sophie Strodtbeck nochAnregungen und Ideen .
    Und für den Kommentar( Lara ) ist mir jedes Wort zuviel.Da möchte sich jemand offenbar nicht sachlich auseinandersetzen.
    Lieben Gruß
    Ute ,Toni und Piezke

  13. Liebe Frau Pohl,

    vorab an dieser Stelle einmal ganz herzlichen Dank für Ihre immer wieder aktualisierten Tipps und Informationen, die Sie stets gemäß neuen Erkenntnissen hinterfragen und im Übrigen niemandem aufdrängeln. Die meisten Besucher Ihrer Website dürften mitdenkende Leser sein, zumindest lassen zahlreiche Einträge und Kommentare dies vermuten. Und dann gibt es da noch die Laras … Na ja.

    Unseren kleinen Großpudel füttern wir mit rohem Fleisch, und zwar seit Anfang an, mithin seit mehr als 2,5 Jahren. Wir kaufen bei einem Fleischer, der sich seit Jahrzehnten auf die artgerechte Ernährung von Hunden und Katzen spezialisiert hat. Inwieweit das Fleisch aus Massentierhaltung stammt, weiß ich nicht, halte es aber hinsichtlich zumindest des Rind- und Putenfleisches für wahrscheinlich. Allerdings schmecken unserem Hund die verschiedenen Fleisch-, Knochen- und Knorpelsorten stets sehr gut, die Produkte haben noch nie einen verdorbenen oder „anrüchigen“ Eindruck gemacht, Verdauungsprobleme gibt es keine (von Giardien-Befall im Welpen-/Junghundalter mal abgesehen), der Hund ist gesund und munter und fühlt sich pudelwohl. Aus diesem Grunde werde ich bei der bisherigen, bewährten Fütterung bleiben.

    Unabhängig davon würde ich mir gern den von Ihnen erwähnten Fernsehbericht anschauen und bei meinem nächsten Hundefuttereinkauf „unseren“ Fleischer* fragen, wie er die Auswahl des Fleisches handhabt.

    Können Sie mir bitte sagen, auf welchem Sender und zu welcher Zeit der von Ihnen erwähnte Fernsehbericht gezeigt wurde? Vielleicht finde ich die Sendung in der Mediathek und kann sie anschauen.

    Gern hätte ich Ihnen empfohlen, es selbst einmal mit den Produkten von *Heidingsfelder Tierkost zu versuchen und sich ein Bild ob deren Qualität zu machen. Ich fürchte jedoch, dass Sie nicht beliefert würden, denn auch bei großzügiger Auslegung dürfte der Westerwald, leider, nicht zum nahen Berliner Umland zählen. 😉

    Sonnige Grüße und alles Gute

    Anette Braunert

    1. Vielen Dank für die guten Absichten 🙂 aber ich persönlich habe ja meine Quelle für hygienisch einwandfreies Fleisch, denn darum ging es mir in meinem Beitrag. Ich möchte auch nicht pauschal alle großen Lieferanten schlechtreden- beileibe nicht, nur dass gelegentlich was vorkommt, das läßt sich in großen Betrieben vielleicht nicht vermeiden. Ich finde leider den Beitrag nicht wieder, weiß der Kuckuck warum, aber ich habe bei Youtube einen etwas älteren mit dem gleichen Thema gefunden….https://www.youtube.com/watch?v=hPDYJjZvC1E

  14. Hallo Frau Pohl,

    Ich habe die Sendung leider nicht gesehen. Sicher ist in jedem Fall, dass artgerecht, biologisch aufgezogene Tiere nicht nur unser Gewissen erleichtern, sondern tatsächlich gesünder für unsere Hunde sind. Hier im Süden bietet sogar Edeka nur Bio-Rindfleisch, und das gibt es dann eben auch für die Poodles. Außerdem – Achtung Schleichwerbung – schwöre ich auf die Bio-Hühnerhälse von Properdog. Einzel entnehmbar, so dass immer nur die gebrauchte Menge aufgetaut wird. Wild gibt’s in der Regel bei fast allen Forstämtern. Hähnchenfleisch oder Pute essen die Jungs roh einfach sowieso nicht. Auch das Biohuhn, dass wir essen. Aber als “Schonkost” mit Karotten serviert reißen sie mir fast den Napf aus den Händen. Was die Küchenhygiene angeht, gilt die wie bei der Zubereitung unseren Essens…
    Was mich aber tatsächlich schockiert hat, war die unqualifizierte Attacke auf Sie und Ihre Meinung. Es gibt eben Leute, für die Toleranz und Respekt Fremdwörter sind. Erschreckend, dass das auch in diesem Rahmen so läuft. Machen Sie weiter so und regen Sie uns zumindest dazu an, unser Tun immer mal wieder zu überdenken…

    Alles Gute
    Katja Otto mit Miles und Ginger

  15. Hallo,

    also ich muss schon sagen, der Kommentar von Lara zeigt deutlich wie schnell man über Menschen urteilt die man gar nicht kennt. Ich finde z.B keine Info das Sie überlegen nur noch Trockenfutter zu füttern,der Kosten wegen, um noch die harmloseste Anschuldigung anzuführen.

    Ich finde es gut die Fütterung seiner Hunde oder seines Hundes ab und zu zu überdenken. Genau so sollte man es allerdings mit seiner eigenen Ernährung halten. Gerade wenn man einen solchen Bericht gesehen hat. Wir haben unsere Hündin, die als Welpe gebarft wurde, bei uns zu Hause auf gutes Dosenfutter umgestellt. Es hat ihr geschmeckt und wir waren eigentlich zufrieden. Doch dann fing es an, das sie immer öfter Durchfall bekam obwohl das Futter gleich blieb. Auch waren 4 mal “Häufchen” am Tag normal.
    Wir sind wieder zum barfen zurück gekehrt. Sie verträgt es super! Fell glänzt, Zähne sind top, Durchfall gibts nicht mehr, und verwertet wird das frische Fleisch auch besser. 😉 Wir bestellen im Internet. Das Fleisch wird mit Trockeneis tiefgefrohren geliefert. Bis jetzt war alles prima. Falls ich einmal Zweifel an der Qualität des Fleisches haben sollte bekommt sie es eben nicht. Trockenfutter als Leckerlie gibt es auch mal zwischendurch.
    Danke für Ihre Überlegungen und Erfahrungen!

    MfG
    Martina

    1. Ja manchmal geht es auch so rum. Gestern schrieb mir jemand, bei dem es anders rum war, mit Frischfleisch immer Probleme, seit sie Dosen füttert ist alles gut. Jeder Hund ist eben anders und wie bei uns Menschen- der eine verträgt dies nicht und der andere jenes. Oft mag es auch mit dem jeweiligen Zustand des Immunsystems zusammenhängen ob einem eine Bazille Ärger macht oder nicht…..

  16. Liebe Karin,
    Gott sei Dank habe ich die Sendung nicht gesehen…
    Aber Deine Erfahrungen muss ich leider teilweise teilen, hatte es aber eigentlich immer auf andere Dinge geschoben…
    Sicher ist Spoki heute schnäkig, vielleicht ist er gerade unglücklich verliebt… ob er draußen irgendwie was geleckt hat, was nicht so gut war…
    Dann kam das Futter weg, es wurde ein Fastentag eingelegt, Pute mit Milchreis gekocht… die Begeisterung war groß und alles wieder gut…
    Erstaunlich ist aber, dass er bspw. von einem Lieferanten inzwischen fast alles verweigert und von dem anderem mit Appetit frisst!
    Es muss also tatsächlich mit der Qualität zu tun haben!
    Leider haben wir so einen Metzger nicht und ich hoffe einfach, dass meine Locke dem richtigen Instinkt folgt und weiß, was er verträgt!
    und kaufe das, was er mag!
    Solange das so ist, bleiben wir dabei!
    Vielen Dank für Deine Gedanken, die versuche bei mir nicht aufkommen zu lassen!
    Liebe Grüße Barbara

    1. Wenn man es immer wüßte, oder man schaut nicht mehr solche Sendungen, oder oder…… ich hinterfrage ja immer mal wieder alles. Und ich glaube halt auch dass die Massentierhaltung immer mehr Standard wird,(bei uns wurde gerade ein Stall für 500 Kühe gebaut) die Schlachtereien immer größer und die Qualität dadurch weniger. Das ist so eine ungute Entwicklung.

  17. Kann es sein,das es ihnen vielleicht auch einfach nur zu teuer geworden ist für all ihre vielen Hunde und sie jetzt lieber wieder Trockenfutter füttern wollen.Aber damit sie ihr Gesicht nach all ihren Barf Vorträgen hier nicht verlieren,verunsichern sie jetzt hier die Leute,stellen das barfen plötzlich in Frage und in ein paar Wochen heißt es dann.Ich füttere ab sofort Trockenfutter.Nur weil “Sie”es mittlerweile zu teuer finden.Dann schaffen sie sich einfach nicht soviele Hunde an!!!Sie haben doch ständig Welpen und verdienen doch genug Geld damit.

    1. Davon war doch nun gar nicht die Rede. Hier schreibt eine verantwortungsvolle Züchterin über Hygiene! – Und da gilt, wie für die Zweibeiner auch – schau’ genau, was und wo Du an Nahrung kaufst.

    2. Liebe Lara,

      es ist schon erstaunlich das es selbst unter Hundeliebhabern und Barfern solche Extremisten gibt wie Sie es zu sein scheinen. Auf einen offenen und ehrlichen Beitrag, gestützt auf zum Teil mediale Berichte, in solch einer Art und Weise zu reagieren ist einfach nur unterirdisch. Haben Sie überhaupt einen Hund? Gehen Sie mit ihm genauso um? Oder sind Sie so ein ständig unzufriedener, von Neid zerfressener Nörgler der durch das Internet streift und überall seinen übel richenden Senf hinterlässt, ohne von der Materie wirklich eine Ahnung zu haben!
      Solche Menschen wie Sie braucht die Welt, vor allem die Hundewelt nicht

  18. Hallo Frau Pohl,

    nachdem Lucky das Fleisch roh nicht verträgt, brühe ich es kurz ab. Das verträgt er prima. Ich bestelle bei “Das Tierhotel”. Im Urlaub nehme ich “Gegartes in Schalen”, wenn ich nicht selbst kochen kann. Da ist das Fleisch dampfgegart und auch ohne Zusätze.
    Ich denke, egal ob roh oder gekocht, immer noch besser, als NUR Trockenfutter zu füttern – das ist einfach nicht artgerecht. Ab und zu gebe ich ihm auch Platinum, das ist ein Trockenfutter mit 70 % Frischfleisch, ein Trockenfutter, das nicht im Bauch aufquillt.

    Sonnige Grüße aus Würzburg
    Sonja & Lucky

    1. So mache ich es auch, fast immer roh, ab und an mal gegart und wenn es ganz eilig ist oder ich vergessen habe, was aufzutauen, gibt’s Platinum.

Kleinpudel – Black and Tan Pudel – Mittelpudel – Naturpudel-Allergie-Pudel

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