Glückspudel 'vom Salzburger Kopf'

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Kategorie-Archiv: Tagebuch 2026

07.09. Tagebuch

Mein Weg führte mich Richtung Hachenburg und da habe ich schnell zwei Hunde eingepackt um die Gelegenheit einer kurzen Runde meines Lieblingsweges an der Nister bei Kloster Marienstatt einzulegen. Verdammt wenig Wasser drin, dadurch ist die die Freifläche in der Mitte so zugewachsen, dass man die berühmte Brücke kaum noch sieht…..

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01.09. Tagebuch

Aus diesem Blick spricht doch der ganze Weltschmerz den so ein Hund empfinden kann?
Leo wurde gestern am Auge operiert, ein kleiner Lidrandtumor hatte dann doch eine störende Größe erreicht und mußte entfernt werden. Das war in einer halben Stunde erledigt,
ich durfte dabei sein als er einschlief und ich war dabei als er aufwachte. Danke an die tolle Klinik in Löhnberg, die das möglich macht. Wenn man den torkelnd kreisenden Kopf beim Aufwachen erlebt ist es einfach wunderbar wenn man als verantwortlicher Mensch dabei sein kann um ihn sanft fest zu halten und zu beschützen, dass er nicht irgendwo vor haut. Das sollte immer möglich sein, das vertraute Tier in dieser Situation nicht allein zu lassen. Ich weiß, für die Klinik ein Aufwand, deshalb freue ich mich umso mehr, so eine gefunden zu haben. Dafür fahre ich auch gern ein paar Kilometer mehr.
Jetzt noch eine Woche Tüte tragen, damit er nicht doch zufällig irgendwo aneckt oder eine Pfote drankommt und eine Sorge ist vergessen.

20.08. Tagebuch

Man sprach mich an, dass so wenig los ist auf meiner Homepage. Meist sind diese Fragen besorgt. Nein nein, alles in Ordnung. Wir genießen die freie Zeit und ich kann ja nicht jeden Tag etwas von meinem Spaziergang posten 😉 Der heiße Sommer war anstrengend, auch mental, denn ich gehöre zu den Menschen, die sich große Sorgen machen. Trotzdem genieße ich die Zeit mit den Hunden. Jeder Tag zählt! Und ich warte gespannt auf ChouChous Läufigkeit. Oma Buddy (Bild) gräbt derweil Monsterlöcher wo immer sie glaubt eine Maus zu riechen

02.08. Tagebuch

eigentlich wollte ich nur den Blutweiderich knipsen, der so malerisch über der Wasseroberfläche hängt. Erst beim näheren Hinsehen entdeckte ich den Frosch der sich mit auf’s Bild geschlichen hat 😉
Zur Zeit sehe ich beim Spaziergang immer ganz viele Bläulinge. Aber es gibt kaum noch Blüten und was übrig war hat der Mulcher des Försters gefressen. Die Wiesen werden von den Bauern gemäht und in privaten Gärten herrscht um mich herum englischer Gelbrasen vor….
Heute hat mich jemand gefragt was denn diese Dinge auf einer Hundeseite zu suchen haben. Erklär ich gerne: Erstens ist das keine „Hundeseite“ sondern eher ein Blog über mein Leben mit all den Viechern um mich rum und zweitens bin ich der Meinung, man kann es nicht oft genug und immer wieder sagen, dass wir pfleglicher mit unserer Natur umgehen sollen. Und hier erreiche ich vielleicht Menschen, die sich noch nicht so intensiv mit der Problematik auseindergesetzt haben
. Und- es darf auch ruhig jeder wissen, wo ich stehe und so vermeide ich hoffentlich, dass die, die ganz anderer Meinung sind, überhaupt erst vorstellig werden. Denn dieses Gefühl für Umwelt und Natur gehört unbedingt dazu zu der Hundehaltung von der ich spreche.

01.08. Tagebuch

heute gucken wir Richtung Süden, genau leicht östlich verschoben, also Süd-Südost, Richtung Rennerod. Das liegt quasi hinter den beiden Windrädern.

wieviel schöner es ist, im schattigen Wald zu laufen, man taucht ein in die Kühle und kann mal so richtig durchatmen. Jeder Baum sollte uns heilig sein.

Tagebuch 29.07-

gestern haben wir nach Norden geschaut, heute nach Osten, zur Fuchskaute, auf der ein Windpark steht. Allemal besser als ein Kernkraftwerk und hier in den Mittelgebirgslagen ausgesprochen ergiebig. Und ja…. die Optik, aber Strom wollen wir alle. Deshalb sollte man sie positiv sehen oder auf alles verzichten was mit Elektrizität zu tun hat.
Schlimmer noch die Menschen die mit hubraumstarken Autos durch den Wald brettern oder mit dem Motorrad querfeldein und dann wählen sie AFD weil die Windräder stören……
Der Blick ist übrigens nur deshalb so frei, weil die Fichten alle tot und abgeholzt sind. Eine direkte Folge von verfehlter Forstpolitik und Klimawandel, Monokultur, Borkenkäfer und Wassermangel. Für mich ist es nicht mehr möglich wirklich unbeschwert die Aussicht zu genießen, noch vor zwanzig Jahren war hier überall Wald.

27.07. Tagebuch

Das Schöne hier bei uns auf dem Hügel ist ja die Temperatur. Und die ist aktuell sehr gefallen, so dass wir wieder unsere freien Morgenspaziergänge aufnehmen können. Man kann alles übersehen und deshalb kann ich die Hunde einfach laufen lassen und sie genießen die Freiheit und das Lesen aller Spuren die hier entstanden sind.
In alle vier Richtungen ist im Laufe unseres Weges der Blick frei. „Wo wir sind ist oben“ fällt mir dazu immer spontan ein 😉 Aber aktuell stimmt es

alles ist so trocken, wenn die Freude über die Hunde nicht meinen Kopf dominiert, wird mir doch auch Angst und Bange. Und unsere Politiker nehmen es immer noch nicht ernst! Wir haben erst Juli! Der August steht uns noch bevor!

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