Glückspudel 'vom Salzburger Kopf'

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die Wiese im Mai / 3

Pepper auf ihrem Feldherrnhügel – dem Beobachtungsposten, diesenJob hat sie nahtlos von Jana übernommen und das ganze Rudel hört auf ihr Kommando “wenn ein Feind naht”  😉

in der Wiese ist schon jetzt Kommen und Gehen,  für den meisten Löwenzahn ist die Zeit vorbei, was auch einen gewissen Reiz hat….

Dafür beginnt es anderswo umso vielfältiger zu blühen , da wäre der Storchenschnabel (das Geranium)(23)

an vielen Ecken, aber auch mittendrin jede Menge Schöllkraut(24)

dieses “Unkraut” kann ganz schön lästig werden denn wo es einmal wohnt vermehrt es sich vehement. Aber- es ist ein geniales Mittel gegen Warzen und ich habe schon vielen Leuten geholfen, die es zunächst nicht glauben wollten, aber die meisten Warzen verschwinden, wenn man sie eine Weile mit dem gelben Saft der Stängel einreibt.

die ersten Zaunwicken(25) öffnen die Blüten. Obwohl sie so heißen stehen sie mitten in der Wiese 😉 wenn man genau hinschaut sieht man auch ein unverkennbares Indiz für die Art. Sie sondern an der Blattunterseite einen süßen Nektar aus und sind deshalb bei Ameisen beliebt, so gut wie immer findet man welche auf ihnen.

in der Wiese macht sich der wilde Kerbel breit,(26)  einer der vielen weißen Doldenblüher die nicht immer ganz leicht auseinander zu halten sind. Er hat die Eigenschaft auch eher gehäuft aufzutreten 😉

leider wird dieser Begriff zur Zeit oft inflationär gebraucht, dennoch möchte ich sagen, dass dieses neue Hobby eine echte Schule der Achtsamkeit ist. Mit welcher Ruhe und Genauigkeit ich durch die Wiese gehe, immer auf der Suche nach einem Blatt, dass ich noch nicht kenne oder einer Blüte die sich geöffnet hat und gestern noch nicht da war, das alles sorgt dafür, dass ich Details viel genauer wahrnehme und mein Bezug dazu sich komplett verändert. All das habe ich früher einfach abgemäht und kleingemulcht, diese vielen kleinen Wunder die die Natur uns jedes Jahr von Neuem schenkt.

am Teichrand entdecke ich eine gelungene Komposition von kriechendem Hahnenfuss(27) Wiesenschaumkraut und Frauenmantel. Die drei scheinen gut miteinander zu können. Mit etwas mehr Abstand kommt dann noch jemand mit auf’s Bild 😉

noch zwei Raritäten entdecke ich in der Wiese

eine Kuckucks- Lichtnelke(28)

und eine Kugel-Teufelskralle(29)

an unserem ganz privaten Waldrand finde ich ihre Verwandte, die schwarze Teufelskralle(30), beide gehören übrigens zur Familie der Glockenblumen

dort finde ich auch die Blätter einer Walderdbeere(31) die sich wohl angesiedelt hat. Die Blüte habe ich aber sicher verpaßt….

und einige zaghafte Blüten vom Waldmeister (32)….

im Teich zeigen sich die Tannenwedel(33), warum sie wohl so genannt werden? Eine Sumpfpflanze, deren über die Wasserlinie ragenden Teile wie Tannenbäume aussehen und die sehr nützlich für jeden Teich ist. Sie zieht sehr viel Nährstoffe aus dem Wasser und dient im Winter als Sauerstoffbrücke, wenn das Wasser gefroren ist. Sieht außerdem auch hübsch aus …. Sollte jemand welche haben wollen, gerne melden, ich muss zwischendurch immer mal jäten.

überall auf diesem Grundstück gibt es so unordentliche Ecken, wie z.B. einen Haufen mit altem Holz- besser als jedes industriell gebaute Insektenhotel, ein Platz für Käfer, Bienen und Eidechsen. Von unten arbeiten jede Menge Ameisen und Regenwürmer….

noch kurz ein Blick in den Wintergarten, der ja sonst mein Welpenzuhause ist

die Bougainvillea fühlt sich hier sichtlich wohl, aber auch dieser Kaktus (weiß jemand wie der heißt? ) Den haben wir bei einer Wohnungsauflösung völlig vertrocknet und vernachlässigt in einer dunklen Ecke gefunden und man könnte meinen , er bedankt sich für neue Lebensqualität 😉

 

am Teich wohnen wieder zwei Frösche und eine künstliche Kröte, sieht es nicht so aus, als mache  er sie nach ?

aber am meisten freuen mich immer solche Bilder, wenn wieder mal ein Pflänzchen es geschafft hat, in der Steinöde Fuß zu fassen. Wenn auch mitten vor meiner Haustür. Alle gehen vorsichtig drumrum.

wir haben mit Pepper begonnen, schließen wir auch mit ihr, ein Gewitter zieht auf, aber wer seinen Job ernst nimmt, wird seinen Posten nicht verlassen …….

 

Im Juni gibt es sicher noch viel mehr zu entdecken 😉

 

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4 thoughts on “die Wiese im Mai / 3”

  1. Hallo Karin,
    Ich möchte mich der Anja H. anschließen, sie hat das so treffend formuliert. Danke dafür!
    Den Kaktus kenne ich aus meinen Kindertagen, da war der öfter zu sehen. Ich habe nachgeschaut es ist ein Blattkaktus ( Epiphyllum- Hybride ) schicke dir gerne ein Foto.
    Liebe Grüße auch von Ranga und Co

  2. Liebe Karin,
    toll Ihre Beobachtungen zu lesen und Bilder anzusehen. Ich bestaune bei Spaziergängen auch sehr gerne ganz genau, was so um mich rum wächst, sich bewegt, die Natur so hergibt oder mit “toten” Gehölz so anstellt. Wir haben hier sehr schöne, natürliche, “wilde” Wälder….habe einen Lieblingsplatz, da komme ich mir vor wie im Auenwald bei “Herr der Ringe”. 😉
    Dank Ihrer Beiträge schaue ich nun noch genauer, bestaune die Natur, ohne aber selbst die Energie aufzubringen nachzuforschen und zu bestimmen, was ich da genau sehe. Erfreue mich dann aber umso mehr, wenn ich bei Ihren Beschreibungen etwas entdecke, was ich auch schon live wahrgenommen habe. Danke hierfür 🙂
    Der Kaktus müsste ein Aztekenkaktus sein!

    Sonnige Grüßle aus Baden

    Sonja mit Bonny

  3. Liebe Karin,

    diese Rubrik finde ich super interessant und ich sehe Dich förmlich über Dein tolles großes Gelände schlendern und alles genau begutachten. Super Methode zum Entschleunigen, finde ich. Vom Sehen kenne ich die Pflanzen auch so gut wie alle, aber die meisten Namen weiß ich nicht, jetzt lerne ich sie kennen und es stimmt, man wird gleich aufmerksamer, obwohl ich schon immer ein Blumen- und Pflanzenfreund bin, danke dafür! Deine Homepage wird beständig immer interessanter; für die Zeit, die Du hierfür aufbringst und für die vielen Schmunzler und rührenden Augenblicke, die Du damit schenkst, sage ich mal wieder ein herzliches Dankeschön und grüße Dich hiermit mal wieder herzlich! Deine “Mädels” Quixi und Wynona wechseln sich grade wieder mal ab mit mäkeligem Fressen, mal die eine, weil sie in der Läufigkeit steckt und die andere, weil die Läufigkeit gerade so lange her ist, dass die Hormonphase wahrscheinlich gerade zum Nestbau passt, aber das kennen wir ja und da machen wir uns gar nicht verrückt, ist halt einfach so. Ansonsten sind sie fit und machen uns als Familienhunde wie immer große Freude!

    Anja mit Familie

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