Glückspudel 'vom Salzburger Kopf'

Kleinpudel – Black and Tan Pudel – Mittelpudel – Naturpudel-Allergie-Pudel

Neues 28.07.

ab und an stelle ich wieder fest, dass man gar nicht oft genug darauf hinweisen kann, dass man sich die Entscheidung für eine Kastration nicht zu einfach machen soll. Das gilt auch für den Hormonchip! Dazu fand ich diesen eindringlichen Text, allerdings ohne Quellenangabe. Ich kann mich dem voll umfänglich anschließen: Es reicht nicht, sich vom Tierarzt beraten zu lassen, denn das ist meist sehr einseitig! Selber informieren ist Pflicht bevor man eine unumkehrbare Entscheidung für den Freund an seiner Seite fällt.

Eine Kastration ist und bleibt ein chirurgischer Eingriff, bei dem wichtige Organe entfernt werden. Es ersetzt niemals eine angemessene Erziehung. Statt Skalpell sind Bindung, Vertrauen und ein sicherer Hafen immer vorzuziehen. Die Sexualhormone erfüllen im Körper viele wichtige Funktionen und alle genauen Zusammenhänge sind bis heute noch nicht entschlüsselt. Am besten lässt sich das ganze Hormonsystem wie ein Zahnrad beschreiben. Irgendwie, entweder direkt oder durch Umwege, stehen alle Räder (Hormone) miteinander in Verbindung. Wird auch nur an einem Rädchen gedreht, ändert sich das gesamte System.

Wir Menschen wissen wohl am besten, wie sehr die Hormone unser Verhalten beeinflussen. Allein der Zyklus der Frau ist ein gutes Beispiel dafür (Stichwort PMS, Wechseljahre etc.). Beim Hund sieht es nicht viel anders aus. Nur hat der beste Freund des Menschen hier leider kein Mitspracherecht. Es lässt sich also nur erahnen, wie sich ein Hund nach einer Kastration fühlt.

„Gute“ Gründe gibt es wohl nie für etwas, das von Natur aus da ist und jetzt künstlich entfernt werden soll. Nur Beispiele der echten Hypersexualität und ggf. Statusaggression können Ausnahmen darstellen, die eine verhaltensbedingte Kastration rechtfertigen.

In jedem Fall sollte der Hund ausgereift, ausgewachsen sein! Davon spricht man bei einer Hündin nach der dritten Läufigkeit, beim Rüden entsprechend frühestens mit vollendetem zweiten Lebensjahr besser noch später. Alles andere ist eine Frühkastration, unterbricht die Entwicklung zur psychischen wie physischen Reife und ist damit strikt abzulehnen.

Kein Hundehalter sollte von der Verpflichtung entbunden werden, sich vor dieser Entscheidung umfassend zu informieren.

dazu gern auch immer wieder der Text von Tierarzt Rückert Paradigmenwechsel

gern auch Sophie Strodtbeck „die intakte Hündin, das unbekannte Wesen“

Dr Udo Gansloßer „die Kastration aus verhaltensbiologischer Sicht

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