Glückspudel 'vom Salzburger Kopf'

Kleinpudel – Black and Tan Pudel – Mittelpudel – Naturpudel-Allergie-Pudel

Welpenauswahl

das ist natürlich die häufigste Frage : wie geht das vor sich, suchen Sie aus oder wir und wenn, nach welchen Kriterien?

Die Wahl eines neuen Familienmitglieds, das Sie hoffentlichmindestens  fünfzehn Jahre lang begleiten soll, muss selbstverständlich  sorgfältig geschehen. Es ist für den kleinen Hund ein ebenso großer Schritt in eine neue Welt, wie für Sie.
Allerdings bildet sich das Verhalten eines Welpen –  seine Persönlichkeit und die Art, mit seiner Umwelt umzugehen – nicht vor der sechsten Woche heraus; vorher ist das Hundekind hauptsächlich damit beschäftigt, seine Motorik in den Griff zu bekommen. Es macht also wenig Sinn, sich vor diesem Zeitpunkt bereits fest für einen Welpen zu entscheiden, und Sie sollten den Züchter auch nicht drängen, das zu tun. Die Versuchung ist bei unseren bunten, unterschiedlich gefärbten  Pudeln sehr groß sich über das Äußere zu orientieren und oft haben die Interessenten schon vorher eine bestimmte Farbgebung oder das Geschlecht festgelegt. Das macht die Auswahl des “richtigen” natürlich deutlich komplizierter. So muss ich nicht erwähnen, dass mir die zukünftigen Besitzer am liebsten sind, die in dieser Hinsicht völlig offen zu Besuch kommen?
Ein Welpe, der z.B. in den ersten Wochen sehr ruhig wirkt und viel auf seinem kleinen dicken Hintern herumsitzt,  einfach noch zu schwer sein, um  herumzutoben, wie vielleicht ein viel leichteres Schwesterchen – das heißt aber nicht, dass er später nicht zu einem ausgesprochenen Temperamentsbolzen wird. Und manch ein Draufgänger entdeckt erst jenseits der sechsten Woche, dass es auch durchaus berechtigte Gründe geben kann vor etwas Angst zu haben.
Der leider immer noch häufig empfohlene Tipp, dass der Welpe, der als erster auf einen zugelaufen kommt auch richtige sei, ist purer Quatsch: Es ist  einfach der Welpe, der zufällig grad hellwach ist. Oder- noch „schlimmer“ der Chef im Körbchen, ein Hund an dem ein Mensch mit viel Zeit und Freude an der Ausbildung viel Spaß haben wird, der aber nicht unbedingt der Richtige für die Anfängerfamilie ist.
Beobachten Sie die Welpen aufmerksam und über mehrere Stunden (machen Sie sich keine Sorgen:  wir Züchter sind es gewohnt, dass fremde Leute sich in unserem  Wohnzimmer auf dem Boden wälzen und seltsame Laute  ausstoßen) gehen Sie wenn möglich mit ihrem Favoriten mal separat in den Garten oder ein Nebenzimmer und schauen Sie, wie er sich verhält. Ist er offen, fröhlich, gutgelaunt? Achtet er auf Sie, läßt sich gar zu einem Spiel animieren? Unterhalten Sie sich lange mit dem Züchter, was er Ihnen über den Welpen erzählen kann, der Ihnen am besten gefällt: Der Züchter kennt seine Welpen vom ersten Moment an und kann gut beurteilen, ob gerade dieser Hund wirklich zu Ihnen, Ihren Ansprüchen und Ihrem Leben passt. Trauen Sie ihm und verlassen Sie sich auf seine Einschätzung. Auch wenn das im schlimmsten Fall einmal bedeuten kann, auf den nächsten Wurf zu warten.

 

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