Glückspudel 'vom Salzburger Kopf'

Kleinpudel – Black and Tan Pudel – Mittelpudel – Naturpudel-Allergie-Pudel

Jessie – ein Tagebuch

14.01.2022

Nun sind Jessie und ihre Geschwister schon ein halbes Jahr alt. Sie ist eine hübsche kleine Lady mit toller Haltung und schwebendem Gang. Klein und leicht, 44 cm und etwas über 8 kg .

Was ihre Ausbildung angeht so üben wir täglich und mit wachsender Begeisterung Apportieren in allen Lebenslagen, draußen, drinnen, unter Ablenkung und erschwerten Bedingungen (Regen Schnee, Krach usw.) Das Teil auch zu bringen, wenn es nicht vorher geworfen wurde, sondern nur mit dem Finger darauf zeigen. Für mich die allerhöchste Aufgabe des Servicehundes, all das aufzuheben, was herunterfällt wenn ich mich mal nicht mehr so gut bücken kann 😉 Und das auch noch mit Freude und Begeisterung. Ein sicheres Sitz und sich daraus ergebendes „Bleib“ braucht man dabei sowieso und das ist so ein Nebenprodukt.

Sie ist ein kleiner Dieb, klaut für ihr Leben gern Sachen, die z.B. in einem Regal in Sichthöhe liegen fängt aber auch schon an, sich auf dem Tisch zu orientieren;-) Das Abbruchsignal auch auf Distanz funktioniert sehr gut, allerdings muss ich das Vergehen auch sehen. Das bleibt eine Herausforderung, sie ist sehr raffiniert und hat die Crocs schon geklaut, wenn ich noch dabei bin, die Wanderschuhe anzuziehen.
Ein wenig habe ich vor lauter Tunnelblick versäumt sie mit den Umständen des modernen Lebens bekannt zu machen. Nicht zuletzt durch Corona ist man ja weniger unterwegs in fremden Gefilden und sie muss definitiv ein wenig mehr Verkehr und Menschenmengen kennenlernen.

Zur Zeit toben die Touristen am Wochenende auf unseren Hängen und ich habe gemerkt, so tough sie im Umgang mit meinem einjährigen Enkel ist, so sehr brachten sie die Mengen an kreischenden Kindern aus der Fassung. Hier liegt also unsere nächste Aufgabe. Wahrscheinlich werde ich mich heute mal mit einer Tasche voll Würstchen an die Rodelbahn setzen und ihr zeigen, dass das nicht gefährlich ist. Und wenn ich jedem vorübergehenden Kind ein Stück Wurst in die Hand drücke, welches es hoffentlich nicht selber isst 😉 wird sie schnell anfangen, die Kinder toll zu finden.

14.12.

vorhin ist mir dieser Schnappschuß gelungen, er enthält so viel……… als erstes natürlich das trübe Wetter, im Moment wie gemacht für Winterdepression, alles ist nass und schlammig und tobende Hunde sehen dann ganz schnell so aus.(und die Wohnung danach…….)

Pudel sind Hunde! Keine Frisierpüppchen und Statussymbole. Allerdings hatte ich kurz darüber nachgedacht einem meiner Hunde auch mal so ne Palme auf dem Kopf wachsen zu lassen 😉

Jessie wird in drei Tagen 5 Monate alt, ist 42 cm hoch und wiegt……..

ihr müsstet sehen wie sie angeflitzt kommt wenn ich sie rufe und so kann ich sie auch bei unseren Spaziergängen frei laufen lassen.

04.12.

Inzwischen apportiert sie bei jedem Wetter und was immer ich werfe….. auch den Futterbeutel 😉 Zwei kleine Filmchen zum Beweis

20.11.

Gehe ich mit Jessie allein spazieren ist sie naturgemäß etwas unsicher. Das ist bei einem Junghund, der im Rudel aufwächst umso verständlicher, denn zuhause läuft er ja einfach so mit. Es hat aber auch den Vorteil dass sie sich stark an mir orientiert und sich häufig zu mir umdreht, dafür lobe ich sie jedesmal, denn so wünsche ich mir einen Spaziergang. Und ab und an rufe ich sie und sie kommt wie der Wind angeflitzt und bekommt jedesmal neben Lob und Freude auch ein Leckerchen. Dabei bleibe ich noch lange bevor ich es irgendwann in weiter Zukunft halbiere und weiter reduziere. Zur Zeit wo tanzende Blätter und raschelnde Mäuschen mit mir um Aufmerksamkeit wetteifern bin ich einfach Pragmatiker und gewinne! Für unsere gemeinsame Zukunft so wertvoll!

17.November

mit das wichtigste bei einer Assistenzhundausbildung ist sicher das Apportieren. Und zu meinem Erstaunen mußte ich feststellen, dass es tatsächlich Pudel gibt, die das nicht von sich aus anbieten. 😉 Oft beobachte ich es schon bei den Welpen dass sie Dinge in die Höhle schleppen oder sogar zu mir bringen, Jessie hatte damit nichts am Hut…….hinterher springen und kurz rein beissen ja, aber nicht ins Maul nehmen oder gar wiederbringen. ich kramte mein gesamtes Motivationswissen heraus und versuchte dieses und jenes. Auch der Futterbeutel voll mit den leckersten Dingen interessierte sie nicht. Der spielerische Tanz des Beutels vor ihrer Nase sorgte eher dafür, dass sie sich hinlegte und ihm aufmerksam zuschaute. Ja, kann ich sagen, wenig Jagdtrieb? Soll ich das positiv sehen? Wenn man als Hundetrainer so ins Grübeln kommt…….wie sag ich’s meinem Kinde ?

dann fand ich in meiner Hundevorratskammer ein letztes Dotti, dieses kleine runde Fellspielzeug. Als ich damit ins Zimmer kam wurde sie wach und wild und wollte es unbedingt haben. schnell habe ich einen kurzen Strick drangebunden und ein Fangenspiel um meine Beine rum und quer durch begonnen , es kurz weggeworfen und wieder rangeholt……. und siehe da, sie war begeistert, hat es gejagt und getragen. Jetzt, wo sie es einmal fest in der Schnauze hatte war es gar nicht mehr schwer, sie zu mir zu rufen und es gegen ein Wurststückchen einzutauschen.

Das war wie der berühmte geplatzte Knoten. Begeistert hat sie dieses Spiel mitgemacht, sie trägt es, bringt es und inzwischen sind wir schon soweit, dass sie nur noch ein Leckerchen bekommt wenn sie es mir in die Hand gibt. Ansonsten reicht es, dass ich es sofort wieder werfe und das Spiel weitergehen lasse. Sie entwickelt wirklich Freude daran. Tja, manchmal ist es nur das Medium….. müßig darüber nachzudenken, wie so oft beim Hundetraining. Hauptsache, es klappt. Und was noch besser ist, sie hat das Kommando „Brings“ so schnell verknüpft, dass sie das Dotti jetzt auch schon aufnimmt ohne dass es vorher geflogen ist.

Bei Socke war das der schwierige Punkt. Bei Jessie wird eher das Problem, dass sie dann auch andere Dinge bringt und ich irgendwann vom Dotti wegkomme um das Apportieren dann später komplett zu generalisieren. Jeder Hund ist anders, so schön, das immer wieder zu erleben. Und dass die Ruhe und Ausgeglichenheit, die ich züchterisch zu erreichen versuche natürlich auch Nachteile hat. Die eifrige und lebhafte Socke war leichter zu motivieren, dafür aber oft übereifrig. Aber niemand hat gesagt, dass es einfach ist, oder ? 😉

Jessie ist jetzt 4 Monate und 39 cm hoch

07.November

Jessie paßt einfach ganz wunderbar in unser Rudel der Westerwälder Wasserhunde, oder lieber Schweinehunde? Nie kommt sie sauber von draußen rein und nach einer Stunde toben im hohen Gras sieht sie halt aus wie ein begossener Pudel. Wen stört’s?

Manchmal ist es ein bißchen schwer, sie zu motivieren, ein Rudelproblem, denn wenn ich sie rausnehme um z.B. im Wintergarten mit ihr zu üben ,schaut sie ständig nach den anderen, hat ein bißchen Mühe sich auf mich einzulassen. Umso mehr eine Herausforderung die „Arbeit“ attraktiv zu gestalten 😉

Damit sie nicht zu sehr auf die Leckerchenhand fixiert wird und nur noch danach schaut wann und ob da was drin ist , übe ich gerade den „Touch“ das Anstupsen der Hand(oder etwas anderem) mit der Nase. Dazu nehme ich jetzt zum ersten Mal den Klicker in die linke Hand und die Leckerchenstücke und zeige ihr die rechte Hand. Anfangs bewege ich die ein bißchen, bis sie sie stößt, meist eher durch Zufall. Klick und Leckerchen aus der Linken! Sie soll also den Umweg begreifen! Nun kommt die schwierige Stelle, wo sie nämlich weiß, dass die Wurst in der Linken ist. Da braucht es Geduld und Ausdauer. Die rechte Hand ist etwas näher an ihr als die Linke und irgendwann (vielleicht noch ein bißchen bewegen) wird sie es doch mal an dieser versuchen -Klick -„Touch“ und Leckerchen. Beim drittenmal geht es schon schneller und danach hat der kluge Pudel meist schon kapiert, was gewünscht ist. Natürlich braucht es noch tausend Wiederholungen bis es wirklich fest sitzt, aber dann kann ich den Hund mit der Hand führen, in Situationen hinein, oder z.B. aus dem Auto heraus. Nichts hasse ich mehr als unkontrolliertes Herausspringen, viel zu oft brandgefährlich!

Ein kleines erstes Nebenprodukt ist schon die Sieger-Übung. Mit den Vorderpfoten auf etwas drauf zu steigen. Sorry leider unscharf aber diese Bilder müssen ja mit links und schnell geschossen werden…..

und aus dem Sieger bot sie mir dann auch schnell an, ganz draufzusteigen, womit wir das „drauf“ also auch schon einführen. Bei mir gibt es z.B. für Agi später mal drei wichtige Unterschiede, das „Drauf“ das „Drüber“ und das „Durch“. Wenn’s gut sitzt kann man dem Hund also im Lauf sagen ob er durch den Tunnel laufen soll oder drüber springen 😉 aber das ist dann schon die Königsklasse und noch lange hin.

Für mich sind diese Übungen alle im Moment nur dazu da unsere Zusammenarbeit zu fördern, ihr zu zeigen, dass ich möchte, dass sie gewisse Dinge tut und ihr Freude daran zu vermitteln. Immer besteht der größte Teil unserer Übungseinheit aus Spielen und wenn ich inzwischen sage „Komm wir gehen arbeiten“ läuft sie freudig mit. Natürlich auch alle anderen, vor allem Leo und wenn er mich dann mit seinen traurigen Augen anschaut, weil er nicht mit darf, fühle ich mich so schlecht 🙁 Das sind die Momente, wo ich wünschte, ich hätte nur einen Hund ……

Noch was zum Klicker. Ich benutze ihn für das punktgenaue Bestätigen bei neuen Übungen. Nichts ist so unemotional, immer gleich und schnell wie dieser Ton. Und ich mache keine Einführübungen sondern fange einfach an, der Hund kombiniert da sehr schnell, denn immer kommt der Ton kurz vor dem Leckerchen und wird somit zu einem Versprechen auf das Leckerchen.

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Jessie 15 Wochen 38 cm und 5,3 Kilo

24.Oktober

das schöne Oktoberwetter bedeutet natürlich, fast den ganzen Tag draußen zu sein, soviel ist zu tun, die Büsche und Bäume sind in diesem nassen Jahr unglaublich gewachsen in alle Richtungen und so muss selbst ich mal die Wege freischneiden oder aufpassen, dass einer nicht alles überwuchert. Die Hunde sind immer dabei und mehr als einmal erzähle ich Jessie, wie gut sie es hat, unbegrenztes Buddeln und einer ist immer bereit mit ihr zu raufen und zu toben und Frauchen die Zweige zu klauen ist auch ein toller Zeitvertreib. Äste schleifen, während hinten immer ein kleiner Wildfang draufspringt oder dran zerrt ist kein Vergnügen 😉

Ja, sie hat ein schönes Leben, frei im Rudel, immer sicher in einem festen sozialen Gefüge , nahezu den ganzen Tag frei entscheiden zu können wo sie sein will und was sie da tut. Ich wäre nicht ich wenn ich nicht immer wieder hinterfrage was denn wohl ein schönes und artgerechtes Leben für einen Hund ist? Als Einzelhund in einer tollen Familie, wo immer jemand da ist und sich mit dem Tier beschäftigt, oder im Rudel, wo sicher nicht soviel Zeit für den einzelnen ist, dafür aber immer ein Kumpel zum Spielen und auch um ihr zu erklären, wo es lang geht?

Sicher ist es auch eine Frage des Individuums und natürlich auch der Gewohnheit. Immerhin ist der Hund das einzige Tier, dass einen Menschen als Sozialpartner anerkennt. Ich denke, man sollte es nicht werten.

Und Jessie denkt gewiss nicht über sowas nach, wenn sie am Ende des Tages knitterkaputt über dem Kissen hängt und sicher von Australien träumt, denn den halben Weg dorthinhat sie schon freigebuddelt 😉

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Jessie flitzt über die Wiese. Die goldene Oktobersonne lockt uns doch noch zu längeren Spaziergängen auch mit der Kleinen. Wie man sieht, habe ich hier das kleine leichte Hausleinchen dran, eine Leine ohne Ösen und Schlaufen, die man beim Spaziergang einfach fallen lassen kann. Denn natürlich soll mein Hund von Beginn an das Gefühl haben, frei mit mir mitzulaufen. Ich brauche diese Leine nur als Sicherheit. Kommt z.B. eine Gruppe Wanderer auf mich zu, stelle ich meinen Fuß auf das Ende des Gurtes.
Denn ich weiß ja nicht wie die Kleine reagiert. Bekommt sie Angst und läuft weg? Rennt sie drauflos und will alle begrüßen oder achtet sie auf mich und beobachtet nur?
In den ersten beiden Fällen wäre es zu spät einzugreifen wenn sie schon losgerannt ist, im letzten Fall hat sie gar nicht das Gefühl als hätte ich irgendwas getan. Meine Sicherheitsleine sonst nichts. Diese nehme ich aber auch immer kurz in die Hand , sage „Leine“ damit sie auf Dauer lernt was das heißt, dass sie jetzt fest ist, und achte penibel darauf nicht zu ziehen, und wenn immer nur kurz. Auch dazu ist diese Leine Klasse, denn ich kann den Hund, der plötzlich vorwärtsstürmt sanft ausbremsen(indem ich die Leine leicht durchrutschen lasse und immer fester zugreife) und nicht abrupt, sie vielleicht sogar umwerfen. Denn natürlich wird sie immer nochmal impulsiv losstürmen oder plötzlich stehenbleiben, wenn sich was interessantes zeigt oder zu schnüffeln gibt. Dann bleibe ich natürlich auch stehen und lasse ihr die Freiheit. Die Welt ist doch so neu für sie und erst langsam wird sie lernen, darauf zu achten, was ich tue und mir zu folgen.
Schnüffelt sie sich zu sehr fest lasse ich das Leinchen wieder fallen, gehe einfach weiter und bin mir sicher, ab einer gewissen Distanz wird sie folgen, denn das ist ihr Instinkt, nicht alleine bleiben zu wollen. Wie schön, wenn sie die Möglichkeit hat das selbst zu entscheiden.
und ich mache mir keine Sorgen, weil sie mal weit weg läuft. Mein Weg in die andere Richtung wird sie zum Mitlaufen bringen. Oder ich rufe mal, natürlich mit dem Leckerchen in der Hand. Und weiter geht’s , Name rufen bedeutet nach Möglichkeit nie das Ende der Freiheit!

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12.Oktober

Morgens schneide ich als erstes ein WienerWürstchen, erst halbiert, dann in kleine Scheibchen. Die habe ich immer in der Tasche damit der kleine Hund in dieser so wichtigen Phase immer belohnt wird, wenn er etwas richtig macht. Z.B. belohne ich jedes Herankommen, wobei ich sie natürlich nur dann rufe, wenn die Wahrscheinlichkeit gegen 100% geht, dass sie auch kommt. Jedes vergebliche Rufen ist ein Rückschritt.
Nichts ist mir wichtiger als dass mein Hund jederzeit kommt wenn ich ihn rufe. Das ermöglicht ihm ja auch eine größtmögliche Freiheit. Die immer größer werdende Schleppleinenfraktion die ich u.a. am Strand gerade erst beobachten konnte, zeugt vom Gegenteil. (es ist soweit, dass es Schleppleinen bei Aldi gibt)

Und ja, manche Hundetrainer mögen es ablehnen, mit Leckerchen zu arbeiten. Aber genau in diesem Alter präge ich die Bahn im Gehirn mit der Verknüpfung: mein Name – und lecker. Also wird sie angeflitzt kommen. Und ganz ehrlich? Wenn sie später bei jedem Ruf sofort umdreht und zu mir kommt, ist mir ziemlich egal, warum sie es tut, Hauptsache sie tut es.
Jetzt im Moment kann ich die natürliche Folgetendenz doch ausnutzen für genau dieses Training und es mit konsequenter Belohnung so festigen, dass es hält. Jessy jedenfalls kommt sogar aus der Gruppe heraus angeflitzt sobald sie ihren Namen hört. Sehen wir zu, dass es so bleibt !


10.Oktober

Ist es nicht genau dss, was wir uns alle wünschen? Ein ruhiger entspannter Hund, der einfach schläft wenn ich am Schreibtisch sitze und grad nichts los ist?


Grad im ersten Lebensjahr eines Pudels , der Rasse, die von null auf hundert in 1 Sekunde gehen kann, ist das das wichtigste Lernziel. Deshalb mache ich in diesem ersten Jahr nichts, was auf Tempo und Rennen abzielt. Das können sie von alleine. Lernen müssen sie aber das andere 😉 Und nie darf ich vergessen, auch das mit Aufmerksamkeit zu belohnen. Hingehen und mit ruhiger Stimme streicheln und sagen „das machst du aber toll“ …… ist es nicht so, dass wir dem Hund oft dafür Aufmerksamkeit schenken, wenn er etwas „Verbotenes “ macht? Ob diese Aufmerksamkeit negativ ist, ist dem Tier herzlich egal, Hauptsache er kriegt sie. Vor dieser Falle muss man sich immer wieder selbst warnen und immer dran denken, das zu belohnen was gewünscht ist.
Ein gutes Beispiel ist auch das zur Zeit durch die ausgeprägte Neugier des kleinen Tieres gehäufte Aufnehmen von Dingen draußen. Alles was neu ist, muß doch probiert und untersucht werden. Steine, Tannenzapfen Blätter und ja, auch eklige Dinge wie tote Mäuse oder Hundekacke vielleicht. Wenn wir aber jedesmal hinrennen und den Kleinen dafür mit Aufmerksamkeit belohnen wird er sich ganz schnell denken, „ich muss nur was ins Maul nehmen, damit Frauchen zu mir gerannt kommt.“ Nicht im Sinne des Erfinders;-)
Dieser Rat ist natürlich zweischneidig, einerseits entspannt bleiben aber natürlich aufmerksam um zu entdecken wann das Gefundene gefährlich werden könnte. Hat jemand gesagt, Hundeausbildung wäre einfach? 😉
Es wäre jetzt schon gut, wenn ein Abbruchsignal für den Ernstfall eingeführt würde. Aber oft hilft auch, den Hund einfach zu rufen und ihn fürs Rankommen natürlich zu belohnen…..

Für’s Protokoll, 12 Wochen, 4,4 Kilo und 32 cm …… ich hab ja extra eine der Kleineren behalten.

04. Oktober

es war schon lustig, wie viele mir gratuliert haben, dass ich die zwei Damen behalten habe. Natürlich nicht! Nur Jessy bleibt hier, ich kam einfach nicht drumrum, denn seit Emil das erste Mal Vater geworden ist, bekomme ich so tolle Rückmeldungen von seinen Kindern dass mich einfach die unglaubliche Neugier plagte, das mal selber zu erleben. Ich möchte diesen Hund nochmal zu einem Assistenzhund ausbilden, wie Socke es war. Einfach weil’s Spaß macht und um nochmal wieder zu erleben, wie einfach das mit so intelligenten Hunden geht . (Oder vielleicht auch nicht 😉 )

Jedenfalls habe ich die Absicht, das schreiberisch zu begleiten, womit ich hiermit beginne 😉

Ach so, Julchen (wie Jay jetzt heißt) ist zu Elke Fünfsinn gezogen und wird dort hoffentlich auch die Zucht bereichen. Eine tolle Hündin, die Entscheidung zwischen beiden ist mir sehr schwer gefallen.

zur Zeit nervt sie die Großen gewaltig 😉

abends im Fernsehsessel

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Jessie 8 Wochen

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Jessie 7 Wochen

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Jessie 5 Wochen

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Jessie 4 Wochen

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Jessie mit drei Wochen

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Jessie mit zwei Wochen

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Jessie mit einer Woche

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